Darwinismus+Opportunismus
=Darwiportunismus
 

Darwiportunismus (Scholz) ist das (un-) produktive Zusammenspiel aus kollektivem Darwinismus und individuellem Opportunismus.


Phänomen

Unter Darwiportunismus (Scholz) versteht man das Zusammenspiel aus selektiven Marktmechanismen (Darwinismus) und individueller Nutzenmaximierung (Opportunismus), das zunehmend die Arbeitswelt bestimmt, für Unternehmen und Mitarbeiter je nach Ausgestaltungsform aber produktiv oder unproduktiv abläuft.

Darwiportunismus ist ein empirisch beobachtbares Phänomen, das immer mehr an Bedeutung gewinnt.


Zentrales Model
(rechts)
Unterstellt man vereinfacht, dass Darwinismus und Opportunismus jeweils niedrig oder hoch ausgeprägt sein können, so führt dies zu vier Katergorien, nämlich...

- gute alte Zeit,
- Kindergarten,
- Feudalismus und
- Darwiportunismus pur.

Vor allem die Kategorie "Darwiportunismus pur" stellt extreme Anforderungen an die Personalarbeit, will man die daraus ableitbaren produktiven Kräfte nutzen und die störenden Effekte minimieren.


Verallgemeinerung

Grundsätzlich lassen sich alle vier Kategorien empirisch beobachten und produktiv beziehungsweise unproduktiv (also sinnvoll für Unternehmen und Mitarbeiter) ausgestalten.



Konsequenz
Unternehmen müssen wissen
(a) wo die Mtarbeiter in dieser Matrix stehen sollen, (b) wo sie gegenwärtig stehen und (c) ob die Kategorie eher "sauber" (also produktiv) oder "unsauber" (also unproduktiv) gespielt wird.

   

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